Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten


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Konzentriert schreiben in Jena

Das Schreibzentrum Jena ruft wieder zur „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“:

Konzentriert schreiben

Ort: Campus – Carl Zeiss Straße 3
Hörsaal 6-9 und Seminarräume 113/114
Zeit: 2. März 2017 – 18 Uhr bis zum Morgengrauen am nächsten Tag

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Ein altes, fest in der Populärkultur verankertes Bild zeigt einen Wissenschaftler allein am

Schreibtisch, umgeben von seinen Büchern, über ein Manuskript gebeugt. Mit der Realität des wissenschaftlichen Schreibens heute hat dieses Bild nicht mehr viel zu tun. Die Digitali­sierung der Informationen und des Schreibprozesses haben gänzlich andere Bedingungen geschaffen. Nur das Gefühl, allein mit seiner Arbeit zu sein, ist geblieben.

Dagegen setzt das Schreibzentrum der Friedrich-Schiller-Universität schon seit eini­gen Jahren eine andere Form. Für eine lange Nacht ruft es Studierende zusammen, um ein­mal gemeinsam zu arbeiten. Dreißig bis vierzig Schreibende teilen sich einen großen Raum. Jede und jeder hat einen Tisch, auf dem der mitgebrachte Laptop und einige Arbeitsuten­silien aufgebaut werden können. Es herrscht eine ernste Arbeitsatmosphäre. Und lässt der eigene Schwung einmal nach, sitzen da die Anderen, die einen erneut motivieren und mit­reißen. „Die Konzentration, die in so einem Raum entsteht, ist wirklich enorm“, sagt Dr. Peter Braun, Leiter des Schreibzentrums. „Es entsteht geradezu ein Kräftefeld.“

Wer möchte, kann die Nacht aber auch ganz anders nutzen. Von 18.00 bis 24.00 Uhr gibt es ein dichtes Rahmenprogramm mit vielen Workshops zu allen Belangen des Schreibens. Aufgrund der Kooperation mit dem Studentenwerk Thüringen und der ThULB werden sehr unterschiedliche Aspekte thematisiert. Es gibt Angebote, wie man sich richtig motiviert, und wie man dem Impuls zum Aufschieben konstruktiv umgehen kann. Mit­arbeitende der Bibliothek zeigen, wie man recherchiert, mit Literaturverwaltungs­programmen umgeht, und welche Text- und Bildrechte berücksichtigt werden müssen. Das Team des Schreibzentrums gibt schließlich viele Ratschläge zum Handwerk des Schreibens. Zum Abschluss gibt es dann als midnight special einen Workshop zur Konzentration. „Sich gespannt und doch zugleich gelöst konzentrieren zu können“, sagt Braun, „ist letztlich vielleicht die wichtigste Eigenschaft, um gut wissenschaftlich arbeiten und schreiben zu können.“

Alle Referentinnen und Referenten stehen überdies den ganzen Abend auch für Einzel­gespräche zur Verfügung. Aber auch untereinander können und sollen die Studieren­den ins Gespräch kommen. Dafür bietet eine Kaffee- und Saftbar den geeigneten Rahmen. Und wer bis zum Morgengrauen durchhält, wird gegen 7.00 Uhr mit einem Sektfrühstück belohnt.

 

Information:
Dr. habil. Peter Braun
Schreibzentrum „SchreibenLernen“
Vizepräsidium für Studium und Lehre
Carl-Zeiss Platz 1
07743 Jena
Tel. 03641/931027
eMail: peter.braun[at]uni-jena.de

 

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Rahmenprogramm 2017

in HS 6

18.00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung
Vorstellen der Mitwirkenden und deren Angebote – Ziele für die Nacht
Team des Schreibzentrums, Doris Schmidt, Monique Weinert, Verena Grunewald,
Angela Hammer, Emanuele Tommasi, Thomas Witzgall

19.00-19.30 Uhr
Endlich motiviert schreiben
Monique Weinert, (Psychosoziale Beratungsstelle des Studentenwerks Thüringen)

19.30-20.00 Uhr
Vom Reden zum Schreiben (und zurück)
Natalie Pfaff (Schreibzentrum)

20.00-20.30 Uhr
Suchen und Finden in der ThULB: Discovery und BibApp
Angela Hammer, Emanuele Tommasi (ThULB)

20.30-21.00 Uhr
Digitale Bildrecherche
Angela Hammer, Thomas Witzgall (ThULB)

21.00-21.20 Uhr
Zitate gebändigt: Literaturverwaltung im Überblick
Verena Grunewald (ThULB)

21.20 -21.45 Uhr
Zitat oder Plagiat? Urheberrecht und wissenschaftliche Texte
Thomas Witzgall (ThULB)

22.00-22.30 Uhr
Aufschieben – und wie ich damit umgehen kann
Doris Schmidt (Psychosoziale Beratungsstelle des Studentenwerks Thüringen)

23.00-23.30 Uhr
Überarbeiten macht Spaß
Clara Pönicke, Hannes Wietschel (Schreibzentrum)

24.00 Uhr
Was ist Konzentration und wie kann ich sie üben?
Dr Peter Braun, Natalie Pfaff (Schreibzentrum)

06.30 Uhr
Sekt-Frühstück bei Morgendämmerung – für alle, die durchgehalten haben

 

Räume zum Schreiben HS 7,8, 9 und SR 113/114
Diese Räume stehen zum Schreiben zur Verfügung. Sie sind mit ausreichend vielen Steckdosen ausgestattet, so dass hier jede und jeder einen Arbeits- und Schreibplatz findet.

Beratungsmöglichkeiten in SR 221-224

SR 129:
Triff den Rechercheexperten:
Beratung durch Fachreferentinnen und Fachreferenten der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek: Verena Grunewald, Angela Hammer, Emanuele Tommasi, Thomas Witzgall
(18.30 bis ca. 22.00 Uhr)

SR 130:
Psychologische Einzelberatung
mit Monique Weinert und Doris Schmidt vom Studentenwerk Thüringen
(19.30 bis ca. 22.00 Uhr)

SR 131:
Einzelberatung zum wissenschaftlichen Schreiben und Feedback auf Texte
mit dem Team des Schreibzentrums
(zu jeder Zeit)

Ständige Einrichtungen:

  • Raum mit Materialien zum Schreiben
  • Kontaktbörse für Schreibgruppen
  • Zielewand

 


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Anpacken statt Aufschieben

Am 2. und 3. März findet an der Goethe-Universität wieder die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ statt

FRANKFURT. Schluss mit dem ewigen Aufschieben: Bei der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 2. und 3. März können Studierende und Doktoranden an der Goethe-Universität ihre überfälligen Projekte anpacken oder sogar abschließen.

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Schreiben ist nicht immer einfach – vor allem dann nicht, wenn man seine Gedanken wohlgeordnet bis zu einer bestimmten Frist zu Papier bringen muss. Um nicht von der nahenden Deadline überrollt zu werden, können Prokrastinierende, Fans vom Nicht-Alleine-Schreiben und eingefleischte Nachteulen an der alljährlichen „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ teilnehmen. Diese findet

in der Nacht vom 02. auf den 03. März ab 20 Uhr bis zum Morgengrauen

im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften

auf dem Campus Westend der Goethe Universität

statt. Das Schreibzentrum lädt gemeinsam mit dem Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften Studierende aller Fachbereiche dazu ein, ihre Schreibprojekte ein großes Stück nach vorne zu bringen. „Gemeinsam schreiben macht einfach mehr Spaß“, erklärt Dr. Nadja Sennewald, die Leiterin des Schreibzentrums an der Goethe-Uni, warum das Interesse an der Veranstaltung von Jahr zu Jahr steigt. Im vorigen Jahr habe es 150 Teilnehmende gegeben.

Unterstützung erhalten die nächtlichen Schreibenden von den studentischen Peer-Tutorinnen und -Tutoren, die in der Nacht durchgehend individuelle Beratungen anbieten. Mit ihnen können Studierende Fragen zur richtigen Zitierweise, zum wissenschaftlichen Schreibstil oder zur Textstruktur klären. „Ein Gespräch kann da oft für den nötigen Anschub sorgen“, erläutert Stella Dietrich. Die 21-Jährige ist dieses Jahr zum ersten Mal als Schreibtutorin dabei. Für neue Schreibimpulse sorgen zudem einstündige Workshops zu Argumentation, Zeitmanagement und zum Schreiben auf Englisch. Um Mitternacht soll ein Workshop für Schreibtischyoga Energien mobilisieren für den Endspurt. Zur Stärkung der Schreibenden gibt es am Buffet Kaffee, Tee und kleine Snacks. Über den Fortschritt ihrer Texte können sich Schreibende bei Twitter über den Hashtag #lndah austauschen.

Die Lange Nacht geht auf eine Initiative der Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder von 2010 zurück. Die Goethe-Universität war schon ein Jahr später mit dabei. Inzwischen hat sich die Idee weltweit verbreitet: Auch in den USA und in Singapur nehmen Hochschulen teil. Offenbar ist Prokrastination ein internationales Phänomen.
Eingeladen zur Langen Nacht sind alle Studierenden und Promovierenden der Goethe-Universität. Wer Interesse hat, kann sich bis 1. März, 18 Uhr unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de mit Angabe von Namen, Studienfach und Semesterzahl anmelden.

In der darauffolgenden „Schreibwoche“ von 6. bis 10. März können frisch motivierte Schreiber und Schreiberinnen in der Bibliothek weiterarbeiten und jeweils von 10 bis 17 Uhr Schreibberatung in Anspruch nehmen. Zusätzlich werden täglich von 10 bis 13 Uhr Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten angeboten. Eine Anmeldung hierfür ist nicht notwendig.

Einlass LNDAH: Mit vorheriger Anmeldung unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de ab 20 Uhr im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, 3. Obergeschoss (Q1) im IG-Farben Haus, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60329 Frankfurt am Main

Anschließende Schreibwoche: Ohne Anmeldung vom 6. bis 10. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr am selben Ort

 

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Weitere Informationen: http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de, schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de, #lndah

Pressekontakt: Dr. Nadja Sennewald, Schreibzentrum, Telefon 069 79832845; E-Mail: Sennewald@em-uni-frankfurt.de

Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.  uni-frankfurt.de

Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Redaktion Dr. Anke Sauter, Wissenschaftsredakteurin, Abteilung PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon (069) 798–12477, sauter@pvw.uni-frankfurt.de


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4. Nacht der Hausarbeiten – Schlafen kannst Du morgen

AUFGESCHOBEN, ÜBERFÄLLIG ODER VERSCHLAFEN? KEINE AUSREDE MEHR – WIR HELFEN. BEI DER 4. NACHT DER HAUSARBEITEN

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Dich erwartet ein ausgeschlafenes Programm
Mit Workshops, Vorträgen und Einzelgesprächen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universitätsbibliothek (UB), der Psychotherapeutischen Beratungsstelle (PBS), des Zentrums für Datenverarbeitung (ZDV), des Zentrums für Qualitätssicherung (ZQ), der Schreibwerkstatt, des Allgemeinen Hochschulsports (AHS), des AStA AusländerInnenreferats, des Internationalen Studien- und Sprachenkollegs (ISSK), der IHK, der AOK sowie externen Partnern.

Nicht nur für den Kopf
Mit Angeboten zum wissenschaftlichen Arbeiten, Hilfe bei Schreibblockaden, Word-Kursen uvm. Wie immer kommen dabei auch Körper und Seele nicht zu kurz. Kurse für die körperliche und mentale Fitness, Entspannungsübungen sowie individuelle Beratung und Tutorials u. a. der Psychotherapeutischen Beratungsstelle machen klar, dass erfolgreiche Haus- und Examensarbeiten nicht allein eine Frage von Wissen und Methode sind.

Neu in diesem Jahr
Angebote für unsere ausländischen Studierenden: Schreibberatung durch das AStA AusländerInnenreferat und Workshop „Grundlagen zum wissenschaftlichen Schreiben in Deutsch als Fremdsprache“ mit Frau Dr. Wahner vom Internationalen Studien- und Sprachenkolleg (ISSK).

Dozentinnen und Dozenten willkommen!
Auch in diesem Jahr bieten wir wieder einen eigenen Programmblock speziell für Dozenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Workshops bieten Hilfestellung bei Themen wie dem richtigen Umgang mit Täuschungsversuchen und Kriterien zu schriftlichen Arbeiten.

Keine Ausrede mehr – wir helfen

Mache die Nacht zum Tag und komme zur Nacht der Hausarbeiten
am 03. März 2016 in die Universitätsbibliothek Mainz!

>> Zum Programm

Wir freuen uns auf Dich!


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4. lndah am KIT

 

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Du solltest längst an deiner Abschlussarbeit sitzen, weißt aber nicht, was

zu tun ist? Keine Formulierung will gelingen und der Zeitplan ist schon

lange außer Kontrolle geraten?

Rettung naht!

Die lange Nacht der Abschlussarbeit widmet sich am 3. März 2016 von

17:00-22:00 Uhr allen Problemen rund um das akademische Arbeiten. Im Rahmen

der bundesweiten Aktion zu Studienarbeiten bieten wir dir an, mit Lern- und

Recherche-, Schreib-, Methoden- und Präsentationsexpert*innen deine Fragen

zu besprechen. Verschiedene Stationen ermöglichen es dir, in individuellen

Beratungen oder Gruppengesprächen Probleme zu lösen und dich mit anderen

Studierenden in vergleichbaren Situationen auszutauschen.

 

Um 18:30 Uhr laden das LernLABOR des HoC Studierende und die PEBA Betreuende

zu Workshops ein, die sich mit dem Thema der Podiumsdiskussion beschäftigen.

Die Ergebnisse der Workshops werden im Rahmen der Podiumsdiskussion

präsentiert.

 

Um 20:30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Motivation im

Ausnahmezustand: Die Abschlussarbeit erfolgreich meistern“ statt.

 

Infos unter: http://www.hoc.kit.edu/LNDA/index.php

 

Ansprechpartner:

Andreas Hirsch-Weber M.A.

Karlsruher Institut für Technologie

Leitung Schreiblabor am House of Competence

Tel.: +49 721 608-46134

E-Mail: andreas.hirsch-weber@kit.edu

Homepage Schreiblabor: http://www.hoc.kit.edu/schreiblabor


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Lange Nacht 2016

Auch 2016 öffneten Schreibzentren, Bibliotheken und andere Einrichtungen ihre Pforten für die „Lange Nacht“.

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Quelle: Ramiro Ramirez (flickr) CC-BY

Folgende Liste verweist auf einige der teilnehmenden Institutionen.

Schreibzentrum der Universität Bayreuth

Studentenwerk Berlin

skript.um Bielefeld

Schreibzentrum der Ruhr-Universität Bochum

Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Schreibzentrum der Universität Göttingen

Universitätsbibliothek Heidelberg

Lese- und Schreibzentrum der Universität Hildesheim

School of Education Writing Centre, University of Iceland

Schreibzentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Schreibzentrum der Europa-Universität Viadrina Frankfurt an der Oder

Schreibwerkstatt der Leibniz-Universität Hannover

Schreiblabor am House of Competence (HoC), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Universitätsbibliothek Kiel

Leuphana Universität Lüneburg

Universitätsbibliothek Mainz

Universität Mannheim

Schreibzentrum der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften, Uni München

Kompetenzzentrum Schreiben, Universität Paderborn

Diversitätsorientiertes Schreibzentrum der Universität Tübingen

Universität Ulm

 

Andere Aktionen

BA Dresden

Universität Bamberg (25.02.16)

Aktionstag (06.04.16) „Jetzt schreiben ich endlich meine Arbeit“, Hochschulbibliothek Ansbach


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Lange Nacht an der Goethe Universität Frankfurt

An die Stifte, fertig, los heißt es am 3. März (Donnerstag). Dann fliegen die Finger über die Tasten, Kaffeeduft zieht durch die Bibliothek der Goethe-Universität, die Nacht wird lang. Zur 6. bundesweiten „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ laden vom 3. auf den 4. März ab 20 Uhr das Schreibzentrum und das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften ein. Wie jedes Jahr legen am ersten Donnerstag im März bundesweit hunderte Studierende in zahlreichen Hochschulbibliotheken eine Nachtschicht ein.

„Viele Studierende nutzen die lange Nacht, um mit ihren Hausarbeiten ein gutes Stück weiterzukommen oder sogar fertig zu werden. Im letzten Jahr waren es bei uns in Frankfurt um die 150“, weiß Dr. Stephanie Dreyfürst, die Leiterin des Schreibzentrums, zu berichten.

Zur Unterstützung der Schreibmotivation gibt es Kurzworkshops zu Zeitmanagement, Argumentation und Schreibtisch-Yoga von 21 bis 24 Uhr. Außerdem leisten die Tutorinnen und Tutoren mit ihren Schreibberatungen Hilfestellung. „Wenn man mit jemandem über seinen Text spricht, wird einem die eigene Argumentation oft viel klarer“, erklärt Kevin Bien, 24, Tutor des Schreibzentrums. „Außerdem kennen wir Schreibtutoren eine Menge Tricks, um aus Schreibblockaden rauszukommen, gute Fragestellungen zu entwickeln oder chaotische Texte zu strukturieren.“

Alle, die genauer wissen möchten, wie eine Schreibberatung abläuft, können sich außerdem ab dem 3.März mit dem neuen Erklärfilm des Schreibzentrums „Was ist Schreibberatung?“ informieren. Premiere hat der Film ab 22 Uhr im 3. Stock der Bibliothek Geisteswissenschaften im IG-Farben-Haus im Querbau Q1. Ab dem 4. März wird er außerdem von der Homepage des Schreibzentrums abrufbar sein.

Alle Studierenden und Promovierenden der Goethe-Universität können an der Schreibnacht teilnehmen. Ein Austausch mit anderen nächtlichen Schreibenden von Kiel bis München ist auf Twitter unter #lndah möglich. Anmelden sollten sich die Interessierten bis zum 2. März 18 Uhr unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de mit Name, Studienfach und Anzahl der Semester.

Informationen: Dr. Stephanie Dreyfürst, Schreibzentrum, Goethe-Universität, Tel. (069) 798 32845; E-Mail: Dreyfuerst@lingua.uni-frankfurt.de

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http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de, https://schreibnacht.wordpress.com, #lndah


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Aktionstag: „Jetzt schreibe ich endlich meine Arbeit“ der HS Ansbach

Am 29.04.2015 findet von 13.00-21.00 Uhr zum zweiten Mal der Aktionstag „Jetzt schreibe ich endlich meine Arbeit“ in der Hochschulbibliothek statt.


Sie bekommen an diesem Tag viele Informationen rund um das Wissenschaftliche Arbeiten sowie die Gelegenheit für Beratungsgespräche. Freuen Sie sich auf Workshops, Vorträge und Beratung zu den folgenden Themen:

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Crashkurs Zitieren
Datenbanken Technik (WTI)
Datenbanken Wirtschaft (WISO und EBSCO)
Einzelberatung
Literaturverwaltung mit Citavi
Organisation der zeitlichen Phasen einer Arbeit
Prokrastination
Schreiben in der Gruppe
Schreibertypentest
Schreibstrategien
Stressbewältigung
Suchtipps
Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word
Zeitmanagement

Außerdem wird es einen Müsli-Stand der AOK, Gehirn-Jogging-Stationen im Lesesaal und einen Infotisch zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ geben.

Das Programm und ausführliche Infos zu den einzelnen Programmpunkten finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Aktionstag!

Das Programm kann hier abgerufen werden.