Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten


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Anpacken statt Aufschieben

Am 2. und 3. März findet an der Goethe-Universität wieder die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ statt

FRANKFURT. Schluss mit dem ewigen Aufschieben: Bei der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 2. und 3. März können Studierende und Doktoranden an der Goethe-Universität ihre überfälligen Projekte anpacken oder sogar abschließen.

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Schreiben ist nicht immer einfach – vor allem dann nicht, wenn man seine Gedanken wohlgeordnet bis zu einer bestimmten Frist zu Papier bringen muss. Um nicht von der nahenden Deadline überrollt zu werden, können Prokrastinierende, Fans vom Nicht-Alleine-Schreiben und eingefleischte Nachteulen an der alljährlichen „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ teilnehmen. Diese findet

in der Nacht vom 02. auf den 03. März ab 20 Uhr bis zum Morgengrauen

im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften

auf dem Campus Westend der Goethe Universität

statt. Das Schreibzentrum lädt gemeinsam mit dem Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften Studierende aller Fachbereiche dazu ein, ihre Schreibprojekte ein großes Stück nach vorne zu bringen. „Gemeinsam schreiben macht einfach mehr Spaß“, erklärt Dr. Nadja Sennewald, die Leiterin des Schreibzentrums an der Goethe-Uni, warum das Interesse an der Veranstaltung von Jahr zu Jahr steigt. Im vorigen Jahr habe es 150 Teilnehmende gegeben.

Unterstützung erhalten die nächtlichen Schreibenden von den studentischen Peer-Tutorinnen und -Tutoren, die in der Nacht durchgehend individuelle Beratungen anbieten. Mit ihnen können Studierende Fragen zur richtigen Zitierweise, zum wissenschaftlichen Schreibstil oder zur Textstruktur klären. „Ein Gespräch kann da oft für den nötigen Anschub sorgen“, erläutert Stella Dietrich. Die 21-Jährige ist dieses Jahr zum ersten Mal als Schreibtutorin dabei. Für neue Schreibimpulse sorgen zudem einstündige Workshops zu Argumentation, Zeitmanagement und zum Schreiben auf Englisch. Um Mitternacht soll ein Workshop für Schreibtischyoga Energien mobilisieren für den Endspurt. Zur Stärkung der Schreibenden gibt es am Buffet Kaffee, Tee und kleine Snacks. Über den Fortschritt ihrer Texte können sich Schreibende bei Twitter über den Hashtag #lndah austauschen.

Die Lange Nacht geht auf eine Initiative der Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder von 2010 zurück. Die Goethe-Universität war schon ein Jahr später mit dabei. Inzwischen hat sich die Idee weltweit verbreitet: Auch in den USA und in Singapur nehmen Hochschulen teil. Offenbar ist Prokrastination ein internationales Phänomen.
Eingeladen zur Langen Nacht sind alle Studierenden und Promovierenden der Goethe-Universität. Wer Interesse hat, kann sich bis 1. März, 18 Uhr unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de mit Angabe von Namen, Studienfach und Semesterzahl anmelden.

In der darauffolgenden „Schreibwoche“ von 6. bis 10. März können frisch motivierte Schreiber und Schreiberinnen in der Bibliothek weiterarbeiten und jeweils von 10 bis 17 Uhr Schreibberatung in Anspruch nehmen. Zusätzlich werden täglich von 10 bis 13 Uhr Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten angeboten. Eine Anmeldung hierfür ist nicht notwendig.

Einlass LNDAH: Mit vorheriger Anmeldung unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de ab 20 Uhr im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, 3. Obergeschoss (Q1) im IG-Farben Haus, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60329 Frankfurt am Main

Anschließende Schreibwoche: Ohne Anmeldung vom 6. bis 10. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr am selben Ort

 

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Weitere Informationen: http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de, schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de, #lndah

Pressekontakt: Dr. Nadja Sennewald, Schreibzentrum, Telefon 069 79832845; E-Mail: Sennewald@em-uni-frankfurt.de

Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.  uni-frankfurt.de

Herausgeberin: Die Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Redaktion Dr. Anke Sauter, Wissenschaftsredakteurin, Abteilung PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon (069) 798–12477, sauter@pvw.uni-frankfurt.de

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Lange Nacht an der Goethe Universität Frankfurt

An die Stifte, fertig, los heißt es am 3. März (Donnerstag). Dann fliegen die Finger über die Tasten, Kaffeeduft zieht durch die Bibliothek der Goethe-Universität, die Nacht wird lang. Zur 6. bundesweiten „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ laden vom 3. auf den 4. März ab 20 Uhr das Schreibzentrum und das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften ein. Wie jedes Jahr legen am ersten Donnerstag im März bundesweit hunderte Studierende in zahlreichen Hochschulbibliotheken eine Nachtschicht ein.

„Viele Studierende nutzen die lange Nacht, um mit ihren Hausarbeiten ein gutes Stück weiterzukommen oder sogar fertig zu werden. Im letzten Jahr waren es bei uns in Frankfurt um die 150“, weiß Dr. Stephanie Dreyfürst, die Leiterin des Schreibzentrums, zu berichten.

Zur Unterstützung der Schreibmotivation gibt es Kurzworkshops zu Zeitmanagement, Argumentation und Schreibtisch-Yoga von 21 bis 24 Uhr. Außerdem leisten die Tutorinnen und Tutoren mit ihren Schreibberatungen Hilfestellung. „Wenn man mit jemandem über seinen Text spricht, wird einem die eigene Argumentation oft viel klarer“, erklärt Kevin Bien, 24, Tutor des Schreibzentrums. „Außerdem kennen wir Schreibtutoren eine Menge Tricks, um aus Schreibblockaden rauszukommen, gute Fragestellungen zu entwickeln oder chaotische Texte zu strukturieren.“

Alle, die genauer wissen möchten, wie eine Schreibberatung abläuft, können sich außerdem ab dem 3.März mit dem neuen Erklärfilm des Schreibzentrums „Was ist Schreibberatung?“ informieren. Premiere hat der Film ab 22 Uhr im 3. Stock der Bibliothek Geisteswissenschaften im IG-Farben-Haus im Querbau Q1. Ab dem 4. März wird er außerdem von der Homepage des Schreibzentrums abrufbar sein.

Alle Studierenden und Promovierenden der Goethe-Universität können an der Schreibnacht teilnehmen. Ein Austausch mit anderen nächtlichen Schreibenden von Kiel bis München ist auf Twitter unter #lndah möglich. Anmelden sollten sich die Interessierten bis zum 2. März 18 Uhr unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de mit Name, Studienfach und Anzahl der Semester.

Informationen: Dr. Stephanie Dreyfürst, Schreibzentrum, Goethe-Universität, Tel. (069) 798 32845; E-Mail: Dreyfuerst@lingua.uni-frankfurt.de

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http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de, https://schreibnacht.wordpress.com, #lndah


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Fünfte „Lange Nacht…“ in Frankfurt am Main

An die Stifte, fertig, los! Bereits zum fünften Mal organisiert das Schreibzentrum der Goethe-Universität die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten:

Am Donnerstag, den 05. März öffnet ab 20 Uhr
das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften (BZG) seine Pforten im
IG-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Wenn Du einen Tapetenwechsel brauchst und in einer konzentrierten Atmosphäre, aber nicht allein im stillen Kämmerlein eine ganze Nacht lang an Deinem Text feilen möchtest, bietet Dir die Lange Nacht den entsprechenden Raum – egal, ob Du alte Arbeiten abschließen oder neue Projekte in Angriff nehmen möchtest. Auf drei Stockwerken des BZG wirst auch Du einen Arbeitsplatz für Dich und Deinen Laptop finden können.

Während der gesamten Langen Nacht hast Du die Möglichkeit, Dich mit Deinen Fragen rund um das akademische Schreiben an ausgebildete Schreibtutor*innen des Schreibzentrums zu wenden. Neben dieser individuellen Schreibberatung kannst Du außerdem einstündige Kurzworkshops zu den Themen Zeitmanagement und Argumentation besuchen, und zwischendurch beim Schreibtischyoga die Schreibmuskeln entspannen.

Wenn Du als Studierende*r und Promovierende*r der Goethe-Universität aktuell an einer Schreibaufgabe sitzt, melde Dich bis spätestens 4. März, 18 Uhr per E-Mail an und sei dabei! (Anmeldungen, die danach eintreffen, können wir leider nicht mehr berücksichtigen.)

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Eine ganze Bibliothek voller Mondscheinschreiber in Frankfurt am Main

Am 6. März: Die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten auf dem Campus Westend – Erstmalig sind auch Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler dabei

FRANKFURT. Zum vierten Mal findet dieses Jahr bundesweit am ersten Donnerstag im März eine “Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten” statt. Die Studierenden der Goethe-Universität bekommen am 6. März die Gelegenheit, im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften und in der Bibliothek Recht und Wirtschaft (Campus Westend) die ganze Nacht über nachzudenken und zu schreiben. In der Gemeinschaft mit anderen Schreibwilligen geht es darum, die eigenen Texte ein gutes Stück voranzubringen.

Tatkräftig unterstützt werden die nächtlichen Schreiber von den studentischen Schreibtutorinnen und -tutoren des Schreibzentrums, die die ganze Nacht lang Fragen zum Zeitmanagement, Zitieren oder zur Argumentation in wissenschaftlichen Texten beantworten werden. Zum ersten Mal können auch die Studierenden der Rechtswissenschaft in ihrer Bibliothek auf dem Campus Westend mitmachen.

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Ariane Willumeit, 23 Jahre alt und seit Oktober studentische Tutorin am Schreibzentrum, freut sich schon auf die Nachtschicht: “Das wird meine erste ,Lange Nacht’ als Schreibtutorin. Ich bin gespannt, wie viele bis zum Morgen durchhalten. Eine ganze Bibliothek mit Mondschein-Schreibern stelle ich mir spannend vor.” Die konzentrierte Arbeitsatmosphäre in der Bibliothek findet Ariane sehr anregend, und wie der Rest des Tutorenteams hat auch sie schon Pläne geschmiedet, wie sie sich die ganze Nacht wach halten will: “Kaffee zum Wachbleiben, Kekse zum Durchhalten und hoffentlich viel zu tun. Außerdem wird eine meiner Kolleginnen gegen 23 Uhr einen Schreibtisch-Yoga-Workshop geben -auch eine tolle Methode, um frische Energie zu tanken.”

Für den zu erwartenden Ansturm sind die Tutoren gut gerüstet, und auf die Schreibwilligen warten neben der Möglichkeit zu einer individuellen Schreibberatung oder Kurzworkshops auch Kaffee in ausreichenden Mengen sowie ein kleines Büffet. Sich anmelden und mitmachen können alle Studierenden und Promovierenden der Goethe-Universität, die an einer aktuellen Schreibaufgabe sitzen.

Informationen: Schreibzentrum, Campus Westend, Tel. (069) 798. 32845 Programm Kurzworkshops: http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de, Anmeldung für das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften bis zum 5.März unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de und für die Bibliothek der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bis zum 28. Februar mentoring@jura.uni-frankfurt.de


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Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in Frankfurt am Main

Vom 1. auf den 2. März findet nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr nun zum dritten Mal an der Goethe-Universität und anderen Hochschulen die bundesweite „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ statt. In Frankfurt stieß dieses im vergangenen September auf so großes Interesse, dass das Platzkontingent schnell erschöpft war. Daher findet in diesem Jahr die Lange Nacht auf drei Stockwerken des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften (BZG) auf dem Campus Westend statt.

Ankündigung für die 3. bundesweite Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in Frankfurt am Main

Die Schreibberaterinnen und -berater des Schreibzentrums sowie des Internationalen Schreibzentrums unterstützen die Schreibenden ab 20 Uhr; Einlass ist von 20 bis 20:30 Uhr. Bei Bedarf können sich die Studierenden in einer ad-hoc-Schreibberatung Hinweise zur Überwindung von Schreibblockaden, zur Gliederung, Argumentation, aber auch zum Stil und zur Überarbeitung ihrer Texte holen. Für kleine Pausen zwischendurch gibt es Getränke und Snacks.

Schreibberatung während der "Langen Nacht" im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften © Christiane Schaper/BZG

Deutschlandweit öffnen 13 Schreibzentren eine Nacht lang ihre Türen für Studierende, die an ihren Hausarbeiten oder anderen akademischen Arbeiten schreiben: Ausgebildete Schreibberater haben ein offenes Ohr für die Fragen der Schreibenden und stehen ihnen mit Tipps und Anregungen zur Seite. „Die beteiligten Schreibzentren möchten mit dieser Aktion auf kreative Art gegen die verbreitete ‚Aufschieberitis‘ beim Schreiben ankämpfen. Die Studierenden sollen erleben, dass gemeinschaftliches Schreiben und eine gute Atmosphäre dazu beitragen, ins Schreiben zu kommen“, so Dr. des. Stephanie Dreyfürst vom Schreibzentrum der Goethe-Universität. „Dass dieses Konzept aufgeht, zeigen die große Resonanz im letzten Jahr und die Nachfragen der Studierenden nach weiteren ‚Langen Nächten‘. In Frankfurt wollten sich beim letzten Mal mehr als 170 Studierende anmelden.“ Begleitend wird im Pausenraum des Bibliothekszentrums eine Twitterwall die teilnehmenden Schreibzentren miteinander vernetzen und für Austausch unter den Schreibberatern, schreibenden Studierenden und interessierten Außenstehenden sorgen.

Anmeldung für die „Lange Nacht“ bei: Dr. des. Stephanie Dreyfürst oder Dr. Nadja Sennewald, Schreibzentrum Goethe-Universität, Campus Westend, Tel.: (069) 798-32845, dreyfuerst[at]lingua.uni-frankfurt.de oder sennewald[at]em.uni-frankfurt.de

Mehr zur Langen Nacht unter: schreibnacht.wordpress.com, Twitterwall-Hashtag: #lndah, www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/IDLD/Schreibzentrum/index.html

Ausblick während der "Langen Nacht" © Christiane Schaper/BZG

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn drittmittelstärksten und größten Universitäten Deutschlands.